Die italienischen staatlichen Schulen im Ausland, das Kernstück des italienischen Bildungssystems weltweit, stellen eine direkte Ausprägung des italienischen Schulsystems in den Ländern im Ausland dar; Sie haben kürzlich eine neue zentrale Rolle eingenommen und sind nun in jeder Hinsicht Auslandsvertretungen des Ministeriums, gleichgestellt mit den diplomatisch-konsularischen Vertretungen und den Italienischen Kulturinstituten, wie im Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 211 von 2021 vorgesehen (das das Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 54 von 2010 aktualisiert hat).
Es handelt sich um sieben Bildungseinrichtungen in Addis Abeba, Athen, Barcelona, Madrid, Istanbul, Paris und Zürich. Dort ist es möglich, den gesamten Bildungszyklus zu durchlaufen, auch dank der Präsenz von gleichgestellten Schulen, die die Vollständigkeit aller Schulstufen gewährleisten. Der Unterricht am Institut in Asmara wurde ab dem Schuljahr 2020/2021 ausgesetzt.
Obwohl sie nationale Bildungsmodelle nachahmen und anwenden, sind die italienischen Schulen im Ausland in einen Inklusionsprozess eingebunden, der typisch für unsere pädagogische Tradition ist und dazu führt, dass natürliche Prozesse der gegenseitigen Beeinflussung und Anpassung an die Gegebenheiten des jeweiligen Umfelds entstehen. Dies hat im Laufe der Zeit zu einer stärkeren Präsenz nicht-italienischer Schüler in den Schulen geführt, wodurch das Umfeld durch multikulturelle Impulse bereichert wurde und die Einrichtungen nicht nur zu einem Instrument zur Unterstützung der italienischen Gemeinschaften im Ausland, sondern auch zu einem Kanal für die Verbreitung der italienischen Sprache und Kultur wurden.