{"id":429,"date":"2023-03-09T11:28:19","date_gmt":"2023-03-09T10:28:19","guid":{"rendered":"https:\/\/consdortmund.esteri.it\/?page_id=429"},"modified":"2024-11-29T09:38:28","modified_gmt":"2024-11-29T08:38:28","slug":"standesamtliche-oder-kirchliche-eheschliessung-in-italien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/consdortmund.esteri.it\/de\/servizi-consolari-e-visti\/servizi-per-il-cittadino-italiano\/standesamt\/standesamtliche-oder-kirchliche-eheschliessung-in-italien\/","title":{"rendered":"Standesamtliche oder Kirchliche eheschliessung in Italien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zur Eheschlie\u00dfung in Deutschland, ist f\u00fcr die Eheschlie\u00dfung in Italien ein Aufgebot zu bestellen (konsularische Geb\u00fchr \u20ac 28,00).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Aufgebot kann bestellt werden: im Konsulat (falls einer der Verlobten italienischer Staatsb\u00fcrger und im Konsularbezirk wohnhaft ist) oder bei der italienischen Heimatgemeinde (falls einer der Verlobten italienischer Staatsb\u00fcrger und in Italien wohnhaft ist).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Aufgebot ist f\u00fcr mindestens 8 Tage an der Amtstafel des Konsulats auszuh\u00e4ngen, nach weiteren 3 Tagen \u00fcbermittelt das Konsulat der Gemeinde in Italien eine \u201eBescheinigung \u00fcber das erfolgte Aufgebot\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verlobten m\u00fcssen, zur Vorlage der ben\u00f6tigten Originaldokumente und um den Aufgebotsantrag zu unterschreiben, pers\u00f6nlich w\u00e4hrend der \u00d6ffnungszeiten im Konsulat vorsprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu bitte fr\u00fchzeitig einen Termin beim Standesamt des Konsulats vereinbaren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">per E-Mail (<a href=\"mailto:statocivile.dortmund@esteri.it\">statocivile.dortmund@esteri.it<\/a>) oder unter den folgenden Rufnummern: (0231) 57 79 622. Es wird dringend empfohlen, vor Terminvereinbarung alle erforderlichen Originaldokumente bereitzuhalten, wie unten aufgef\u00fchrt. Im Zweifelsfall kann das Standesamt des Konsulats unter den obengenannten Modalit\u00e4ten kontaktiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bei kirchlicher Trauung in Italien wird zus\u00e4tzlich zur unten aufgef\u00fchrten Dokumentation, ein ANTRAG DES ZELEBRIERENDEN PRIESTERS ben\u00f6tigt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>FALL A: wenn beide Verlobte in Deutschland wohnhafte, italienische Staatsb\u00fcrger sind:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1) Aufenthaltsbescheinigung\/Erweiterte Meldebest\u00e4tigung der deutschen Gemeinde;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2) g\u00fcltiges Identit\u00e4tsdokument (Reisepass oder Personalausweis)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zus\u00e4tzlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8211; bei Geschiedenen: Das Konsulat hat die erfolgte Registrierung des Scheidungsurteils<\/strong>\u00a0bei der italienischen Heimatgemeinde\u00a0<strong>zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierzu muss das rechtskr\u00e4ftige Scheidungsurteil vorgelegt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;<strong>\u00a0bei Verwitweten<\/strong>: Das Konsulat hat den Personenstand bei der italienischen Heimatgemeinde zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0<strong>bei Minderj\u00e4hrigen<\/strong>: Zustimmung des zust\u00e4ndigen italienischen Familiengerichts laut Art.84 Zivilgesetzbuch &#8211; Gesetz vom 19.05.1975, Nr. 151.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>FALL B: wenn einer der Verlobten deutscher Staatsb\u00fcrger ist, hat dieser vorzulegen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1) Aufenthaltsbescheinigung\/Erweiterte Meldebest\u00e4tigung der deutschen Gemeinde;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2) g\u00fcltiges Identit\u00e4tsdokument (Reisepass oder Personalausweis);<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3) Geburtsurkunde;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4) Ehef\u00e4higkeitszeugnis ausgestellt von den deutschen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zus\u00e4tzlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8211; bei Geschiedenen<\/strong>: Auszug aus dem Heiratsregister mit Scheidungsvermerk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8211; bei Verwitweten<\/strong>: Urkunde der vorherigen Eheschlie\u00dfung und Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0<strong>bei Minderj\u00e4hrigen<\/strong>: Zustimmung des zust\u00e4ndigen deutschen Familiengerichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>FALL C: wenn einer der Verlobten Staatsb\u00fcrger eines europ\u00e4ischen Drittstaates ist, hat dieser vorzulegen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1) Aufenthaltsbescheinigung\/Erweiterte Meldebest\u00e4tigung der deutschen Gemeinde;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2) g\u00fcltiges Identit\u00e4tsdokument (Reisepass oder Personalausweis);<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3) Internationale Geburtsurkunde ausgestellt von den heimatstaatlichen Beh\u00f6rden;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4) Ehef\u00e4higkeitszeugnis ausgestellt von den heimatstaatlichen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zus\u00e4tzlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0<strong>bei Geschiedenen<\/strong>: Internationaler Auszug aus dem Heiratsregister mit Scheidungsvermerk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0<strong>bei Verwitweten<\/strong>: Urkunde der vorherigen Eheschlie\u00dfung und Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners, alle in internationaler Ausf\u00fchrung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0<strong>bei Minderj\u00e4hrigen<\/strong>: Zustimmung des zust\u00e4ndigen Familiengerichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Regel werden die obengenannten Urkunden f\u00fcr Staatsb\u00fcrger aus Deutschland oder weiteren L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union, auf internationalem Vordruck ausgestellt (mehrsprachig, einschlie\u00dflich der italienischen Sprache).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>FALL D: wenn einer der Verlobten anderer Nationalit\u00e4t ist, hat dieser vorzulegen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1) Aufenthaltsbescheinigung\/Erweiterte Meldebest\u00e4tigung der deutschen Gemeinde;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2) G\u00fcltiger Reisepass;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3) Geburtsurkunde des Ursprungstaates, \u00fcbersetzt von einem vereidigten \u00dcbersetzer, versehen mit Apostille (laut Haager \u00dcbereinkommen vom 05 Oktober 1961) oder legalisiert von der zust\u00e4ndigen italienischen Vertretung im Ausstellungsstaat;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4) Ehef\u00e4higkeitszeugnis \u00fcbersetzt von einem vereidigten \u00dcbersetzer, versehen mit Apostille oder legalisiert von der zust\u00e4ndigen italienischen Vertretung im Ausstellungsstaat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zus\u00e4tzlich<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8211; bei Geschiedenen<\/strong>: Auszug aus dem Heiratsregister mit Scheidungsvermerk \u00fcbersetzt und legalisiert (siehe oben).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8211; bei Verwitweten<\/strong>: Urkunde der vorherigen Eheschlie\u00dfung und Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners, alle \u00fcbersetzt und legalisiert (siehe oben).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;<strong>\u00a0bei Minderj\u00e4hrigen<\/strong>: Zustimmung des zust\u00e4ndigen Familiengerichts \u00fcbersetzt und legalisiert (siehe oben).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Ausstellungsdatum s\u00e4mtlicher f\u00fcr die Eheschlie\u00dfung ausgestellten Originaldokumente, darf nicht l\u00e4nger als 6 Monate zur\u00fcckliegen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zus\u00e4tzlich wird mitgeteilt, dass entgegen der deutschen Gesetzgebung, das italienische Gesetz keine Namens\u00e4nderung aufgrund von Eheschlie\u00dfung vorsieht. Italienische Staatsb\u00fcrger behalten daher auch nach der Eheschlie\u00dfung ihren Geburtsnamen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Gegensatz zur Eheschlie\u00dfung in Deutschland, ist f\u00fcr die Eheschlie\u00dfung in Italien ein Aufgebot zu bestellen (konsularische Geb\u00fchr \u20ac 28,00). Das Aufgebot kann bestellt werden: im Konsulat (falls einer der Verlobten italienischer Staatsb\u00fcrger und im Konsularbezirk wohnhaft ist) oder bei der italienischen Heimatgemeinde (falls einer der Verlobten italienischer Staatsb\u00fcrger und in Italien wohnhaft ist). 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